Bei AdWords handelt es sich um das Werbenetzwerk von Google, bei dem Werbende kostenpflichtige Anzeigen schalten können. Diese Ads werden zu den entsprechenden Suchanfragen auf den Suchergebnisseiten Googles und auf Websites mit passendem Inhalt angezeigt. Die Anzeigentexte, die in den Werbeanzeigen verwendet werden, folgen einem spezifischen Aufbau und Format.

 

 

 

Dargestellt werden die Ads sowohl direkt neben den organischen Suchergebnissen der Google-Suche als auch auf thematisch passenden Webseiten. Das Erstellen der Anzeigen ist zunächst kostenlos, Werbende müssen erst bei einem tatsächlichen Klick auf ihre Ad bezahlen – die Preise dafür legt Google per Gebotsverfahren fest. Sie sind abhängig vom Wettbewerb um die jeweiligen Keywords und vom Traffic sowie den Suchanfragen, die ein Keyword generiert. Außerdem spielt das höchste Gebot und der so genannte Quality Score – verschiedene Qualitätskriterien der Website und der Anzeige des Werbenden – eine wichtige Rolle in der Preisgestaltung und dem Ranking der Ad.

AdWords-Anzeigen sind heute eines der wichtigsten Werbemittel im Online Marketing, erreichen Millionen von Kunden und gehören auch für Google zu den wichtigsten Einnahmequellen. 

 

Gestaltung und Darstellung der AdWords-Anzeigentexte

In den Google-Suchergebnissen werden die AdWords-Anzeigen oberhalb und unterhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt. Während früher auch in einer Spalte rechts neben den organischen Suchergebnissen Anzeigen platziert wurden, verzichtet Google inzwischen darauf und nutzt den Platz stattdessen für zusätzliche Informationen. Die Anzahl der Anzeigen ist dabei abhängig von der Suchanfrage, maximal stehen vier Anzeigentexte über den organischen Suchergebnissen. Die Ads wurden seit ihrer Einführung mit verschiedenen Mitteln – etwa farblicher Abhebung, per Trennstrich oder durch einen „Anzeige“-Button – kenntlich gemacht.

Für das Design der Anzeigen zeichnet Google verantwortlich, während die inhaltliche und textliche Gestaltung der Werbetreibende selbst vornimmt. Hierfür hat Google Regeln und Einschränkungen festgelegt, die sich im Laufe der Zeit verändert haben und sich lokal unterscheiden können. So zählen etwa länderabhängig die Themen Alkohol, Gesundheit und Medizin oder illegale Drogen und Suchtmittel zu nicht unterstützten Produkten und Services. Im AdWords-Richtlinien-Center findet sich ein ausführlicher Katalog mit den erlaubten und unerlaubten Maßnahmen für AdWords-Anzeigen.

Quelle: https://www.textbroker.de

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